Ein Juwel der nordpfälzischen Burgenlandschaft wurde von Peter Wild jetzt zu neuem Leben erweckt: Wer heute auf der steilen Dorfstraße hinauf zur Burgruine fährt und linkerhand die Überreste der Hauptburg auf einem lange erloschenen Vulkanschlot erblickt, ahnt nicht, dass hier bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts eines der mächtigsten befestigten Schlösser und Grafenresidenzen der Nordpfalz stand.
Kurzgeschichte
Die Burg wurde 1135 erstmals als Ministerialenburg Falkenstein erwähnt, wurde später Sitz eines Grafengeschlechts und im 16. Jahrhundert noch zur Kanonenburg und zur repräsentativen Grafenresidenz ausgebaut. Die finanziellen Mittel für die Umgestaltung des Schlosses kamen aus dem Bergbau des Grafen. Heute sind die meisten der Wohn-, Wirtschafts- und Wehrbauten verschwunden oder nur noch an Mauerresten zu erkennen.
Gliederung der Anlage
Meine im Auftrag der Ortsgemeinde Falkenstein angefertigte Rekonstruktion zeigt das Dorf und die Burg Falkenstein im ausgehenden 16. Jahrhundert zu ihrer Blütezeit. Die langgestreckte Anlage, die von einer Dorfmauer mit Toren und Wehrtürmen umgeben war, zog sich über 275 Meter von Süden nach Norden. Sie umfasste im Süden einen Zwinger mit Wachturm. Die Hauptburg umfasste im Wesentlichen den Palas, einen stauferzeitlichen Bergfried, drei Halbschalentürme zur Westseite, die Schildmauer und eine Halsgrabenbastion aus dem 15./16.Jahrhndert. Es schloss sich nach Norden die 150 Meter lange Vorburg mit der Bogenbrücke zum Haupttor in der Schildmauer, einem gräflichen Lustgarten und dem mächtigen Nordbollwerkturm an.
Was den Leser der Burgpräsentation erwartet
Die in der Burgpräsentation aufbereiteten Rekonstruktionsansichten (Zeitreise nach 1590) sind auf zahlreichen Merchandise Artikeln zur Burg (Postkarten, Tassen, (Un- und) Gerahmte Leinwandbilder, Fotobücher, Kühlschrankmagnete usw.) aufgedruckt und können im Online-Shop bestellt werden.
