Burg Lichtenberg

Burg Lichtenberg

Enge Gasse entlang Rossmühle und Ostpalas zum Torhaus der Kernburg von Lichtenberg
Obere Burg mit Bergfried, Torhaus und Palasbauten
Landschreiberei hinter dem Inneneren Halsgraben mit Rundturm
Landschreiberei mit rundem Eckturm am Inneren Halsgraben
Ostbollwerk mit runden und querrechteckigen Scharten
Hufeisenturm von 1620 mit Kanonenscharten in nur 40 Tagen zum Schutz vor den Spaniern erbaut
Wehrbauten am westlichen Abschluss der Oberburg
Westbefestigung der Oberen Burg mit Starkmauer und Flankierungsturm aus dem 15. Jh.

Kurzinfo

Die um 1200 auf einem langgezogenen Bergsporn erbaute Burg Lichtenberg ist mit ihren 425 Metern Länge die größte Burganlage der Pfalz und eine der größten in Deutschland. Ihr weithin sichtbarer, 33 Meter hoher, Bergfried und das große Kanonenrondell, genannt “Hufeisenturm”, unterstreichen die  Machposition ihrer einstigen Besitzer. Das waren zunächst die Grafen von Veldenz und nach deren Aussterben ab 1444 die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, die die Burg von Kurpfalz zu Lehen empfingen. Mit Verlegung der Residenz nach Kusel im Jahr 1758 verlor Burg Lichtenberg an Bedeutung. Sie wurde 1796 von frz. Revolutionstruppen geplündert und ging bei einem Großfeuer 1799 unter. Erst mit der Verstaatlichung 1894 wurde der Raubbau an der Burg gestoppt. 1895 wurde die Ruine unter Denkmalschutz gestellt und seither sukzessive gesichert, instandgesetzt und in Teilen neu erneuert. 2022 wurden einige Maßnahmen für einen barrierefreien Besuch unternommen.

Die Burg gliedert sich in eine Obere und eine Untere Burg. Im Feld dazwischen siedelten sich Bauern und Burgmannen an. Und so wuchsen die Burgareale allmählich zu einem Gesamtkomplex zusammen.

Den Besucher erwartet eine gut erreichbare und für das Verbringen interessanter Stunden wohl gerüstete Anlage. Zwei Museen, eine Jugendherberg, ein Spielplatz, ein Kiosk, Sanitäralagen und eine Burggaststätte helfen, allen Wünschen gerecht zu werden.

 

Lage

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