Burgenkunde

pfälzer-burgen.de richtet sich an (nicht-nur-pfälzische) Burgenfreunde die noch mehr über Burgen erfahren wollen als in bisher zugänglichen Quellen angeboten wird. Es geht dem Autor nicht darum, “Mainstream” Informationen aus anderen Quellen zu wiederholen. Vielmehr wird Wert auf die Vermittlung spezifisch zugeschnittenen Hintergrundwissens gelegt. Hierzu gehört auch die Vermittlung von Basiswisssen in Form einer allgemein gehaltenen “Burgenkunde”.

Ich starte meinen Streifzug durch die Entwicklungsgeschichte des Burgenbaus mit der Betrachtung der “Fliehburg” des 9. Jahrhunderts (z.B. Heidenschuh) und setze mit der salierzeitlichen Turmburg des 11. Jahrhunderts (siehe Abb.1) fort, die in ihren wichtigsten Elementen bereits aus Stein gebaut war. Nach den Kreuzzügen entwickelte sich der Burgenbau weiter: Die Wehrhaftigkeit der stauferzeitlichen Burg steht für die Blütezeit des Burgenbaus im 12.und 13. Jahrhundert. Die aus dieser Zeit entstammenden Burgen Landeck, Gräfenstein (Abb. 2) und Hohenecken haben bis heute ihr stauferzeitliches Antlitz bewahrt. Denn sie wurden im 15./16.  Jahrhundert nicht zu “Kanonenburgen” ausgebaut. Tatsächlich besaßen nur wenige, meist Hochadelige, die finanziellen Mittel für solche Erweiterungsmaßnahmen. Die stärksten pfälzer Kanonenburgen sind Hardenburg, Nanstein, Neudahn, Madenburg, Neuscharfeneck (Abb. 3) , Drachenfels (Abb. 4)  und Burg Lichtenberg.

Weit über 500 Burgen und Burgstellen sind im Pfälzischen Burgenlexikon in der Pfalz erfasst. Von den wenigsten finden sich heute noch Baureste. Wie kam es zum Burgsterben und dem “Reichtum” an Ruinen in der Pfalz? 

Aber auch rechtliche Fragen, wer überhaupt Burgen bauen durfte, werden behandelt.

Nicht zuletzt gehe ich auf einzelne Sonderformen von Burgtypen ein, die Ganerebenburg und die Felsenburg.

 

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