Burg Grafendahn

Kurzinfo

Die Burg Grafendahn nimmt den mittleren der 5 Buntsandsteinfelsen oberhalb des Ortes Dahn im südlichen Wasgau ein. Die frühe Burggeschichte ist sehr lückenhaft dokumentiert und so bleibt das Entstehen der Burg im Dunkeln.  1327/28 kam es nach dem Tode Johann I. zu einem ernsten Erbstreit, in dessen Verlauf die mittlere Burg aus dem Familienverband herausgelöst wurde und 1339 sukzessive an die Grafen von Sponheim ging. Der (neue) Name der Burg Grafendahn drückte den gräflichen Besitz nun auch im Namen aus. Die Schildmauer auf Grafendahn kundet davon, dass sich der Sponheimer Graf nicht immer im Einvernehmen mit den Dahner Rittern auf den anderen Burgen der Gruppe befand. Grafendahn war die am längsten bewohnte der drei Dahner Schlösse, galt aber bereits 1663 als “zerfallen Gemäuer”.

Das kleinste der Dahner Schlösser misst 40 x 20m und gliedert sich in eine kleine südliche und nördliche Unterburg sowie einen Burgfelsen, der mit vielen Felskammern ausgehöhlt wurde. Mehrere Zisternen, eine in der Oberburg, und ein Burgbrunnen sicherten die Wasserversorgung.

 

Lage

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