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Ich heiße Sie willkommen und hoffe, dass Ihnen pfälzer-burgen.de gefällt. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre positive Einschätzung mit Freunden und Bekannten teilen würden.

Peter Wild auf Burg Neudahn im März 2017

Mein Name ist Peter Wild, wohnhaft in Bobenheim-Roxheim, eine 10.000-Seelen-Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis zwischen Ludwigshafen und Worms. Schon in meiner Jugend hatte ich immer wieder Burgruinen in meiner pfälzischen Heimat besucht. Aus dem kindhaften Erkunden und dem wagemutigen Klettern auf den Mauern wurde über die Jahre ein ernsthaftes Befassen mit der Materie “Burg”. Über 500 Burgen soll es nach Schätzungen in der Pfalz gegeben haben. Die Mehrzahl von ihnen ist allerdings völlig abgegangen.Es war aber auch nicht der Anspruch, alle Burgen der Pfalz auf dieser Seite vorzustellen, sondern nur diejenigen, die medial anspruchsvoll und mit Tiefgang aufbereitet werden können.

Bereits 2017 hatte ich mein Foto-Equipment um eine Kameradrone erweitert. Mit dieser gelangen mir weitere tolle Aufnahmen aus völlig neuen Perspektiven, die ich ebenfalls auf der WebSite präsentiere. Seit März 2017 bin ich nun mit der Seite  pfälzer-burgen.de  online und freute mich im September 2018 über 4.000 Besucher aus 20 Ländern.

Während der Entwicklungsphase von pfälzer-burgen.de  haben sich vier Schwerpunkte für meine Burgenpräsentationen herausgebildet, mit denen ich mich bewusst von anderen Burgseiten abgrenzen möchte:

(1) Die hochmittelalterliche Burg als Wehranlage

Insbesondere die Burg als Wehrbau hat mich schon seit jeher interessiert. Nach meiner längeren Bundeswehrzeit habe ich die Wehrfunktion der Burg aus einem neuen Blickwinkel analysiert. Der Hauptfokus meiner Darstellungen auf pfälzer-burgen.de  liegt daher auf der Erklärung der Wehrfunktion der Burg. Hierbei gehe ich beispielsweise auf die Platzierung von Schießscharten und auf die weiteren Abwehreinrichtungen wie Graben, Tor, Wehrgang, Turm oder Zwingeranlage ein. Mit einbezogen wird die Beurteilung des Geländes und die daraus folgenden Möglichkeiten eines Angreifers bei der Annäherung. Meistens kommt man dabei zu schlüssigen Antworten, warum die Burg so und nicht anders gebaut wurde. Das geschieht natürlich im Kontext mit der Zeit und betrachtet die zum Zeitpunkt der Baumaßnahme(n) jeweils erreichten waffentechnischen Möglichkeiten.

Hierzu ein Beispiel: Die Burg Neuleiningen bei Grünstadt wurde um 1238 als sog. “Kastellburg” errichtet. Der Abstand zwischen den vier aus der Mauerflucht hervortretenden Rundtürmen beträgt 25 Meter. Warum nicht 35 Meter? Platz genug war vorhanden.  Nun: 25 Meter entsprach der Kampfentfernung der damaligen Hauptwaffe, der Armbrust. Bei 25 Metern Distanz konnte man aus den Türmen noch flankierend vor die Mauern bis zum anderen Turm wirken. Hätte man einen größeren Abstand zwischen den Türmen gewählt, wären tote Räume vor und direkt am Nachbarturm entstanden, die man nicht mehr mit Pfeilen bzw. Bolzen bestreichen konnte. Man hätte folglich einen weiteren Turm in der Mitte der Mauer vorsehen müssen.

 

(2) Die Pfälzer „Kanonenburgen“ zwischen 1468 und 1698

Das Aufkommen von Pulverwaffen im ausgehenden 13. Jahrhundert revolutionierte die gesamte Wehrtechnik. Wollte der Burgherr seine Burg als Machtbasis behaupten, musste er entsprechend nachrüsten – sofern er die notwendigen finanziellen Mittel dafür aufbringen konnte.

Schildmauer von Neuscharfeneck

Auf Burg Neuscharfeneck sieht man in der massiven, mit Schießscharten durchsetzten, Schildmauer von 1468 einen frühen Versuch, einen mit Geschützen anrückenden Belagerer mit eigenen Feuerwaffen abzuwehren. Zu jener Zeit verschoss man noch Steinkugeln aus Steinbüchsen und diese hatten noch keine hohe Durchschlagskraft, um Breschen in eine Schildmauer dieser Stärke zu legen. Im Jahr 1468 war der Umbau der Schildmauer eine durchaus dem Stand der Wehrtechnik entsprechende Aufrüstung. Doch bereits 50 Jahre später, im Jahr 1523, schossen die drei Fürsten aus Mainz, Trier und Hessen mit ihren modernen schweren Kartaunen (Belagerungsgeschütze) für Eisenvollkugeln die Burg Nanstein mit ihrem Großen Kanonen-Rondell in nur einem Tag zusammen, so dass der bereits tödlich verletzte Franz von Sickingen kapitulieren musste . Die Burg hatte als Wehrbau gegen Kanonen ausgedient.

Welche Burgen noch für Pulverwaffen ertüchtigt wurden und welche baulichen Maßnahmen hierzu umgesetzt wurden, wird bei pfälzer-burgen.de besondern intensiv betrachtet und hierbei auch das Basiswissen über die Waffen der Zeit vermittelt. Ich plane sogar, über dieses Themenfeld ein Buch zu schreiben, welches ich nach Fertigstellung hier als e-Book anbieten werde.

(3) Rekonstruktion der Ruinen am Computer mit einem 3D Programm

Die meisten Burganlagen in der Pfalz wurden im ausgehenden 17. Jahrhundert zerstört, so dass sie heute nur noch als Ruinen fortbestehen. Aber gerade das regt die Phantasie an und weckt die Neugierde: Wie hat dieses Gemäuer mit seinen Turm- und Mauerwerkresten wohl vor 800 oder vor 500 Jahren ausgesehen? Diese Vorstellungskraft muss man sich erarbeiten. Dabei will ich gerne mit dieser Web-Site unterstützen. Dazu habe ich mit der Burg Drachenfels ein Beispiel ausgewählt, wo der Unterschied zwischen heute und 1520 nicht größer sein könnte. Kaum zu glauben, dass die bizarren Sandsteinfelsen früher eine stattliche Ganerbenburg trugen, an der u.a. Kaiser Maximilian I. und Reichsritter Franz von Sickingen Besitzanteile hatten. Ich hoffe, dass ich Sie mit diesem Beispiel für diese Darstellungsweise interessieren konnte.

Burg Drachenfels heute und im Jahr 1520 (eigene Rekonstruktion) 

Mit der Software Maxon Cinema 4D r.19 habe ich bereits einige Burgruinen im 3D-Modell auferstehen lassen und aus verschiedenen Kameraperspektiven festgehalten. Weitere werden folgen. Blättern Sie doch einfach mal durch die kleine Galerie.

 

(4) Vermarktung der Rekonstruktionen im Online Shop

Da diese Rekonstruktionen breite Anerkennung fanden, entschloss ich mich, diese auch zu vermarkten. Sinnigerweise heißt mein Unternehmen pfälzer-burgen.de .Aufbauend auf den Burgrekonstruktionen ist im Online-Shop eine breite Palette von Dekorationsstücken und Geschenkartikeln, angefangen von gerahmten Bildern auf Leinwand, Postkartensets, Burgen-Puzzles, Fototassen, Magneten mit Fotoaufdrucken, bedruckte Taschen bis hin zu bedruckten Holzplatten finden.

Ich selbst habe mir ein Paar Leinwanddrucke in den Büroraum gehängt und trinke meinen Kaffee nun aus mit Burgen bedruckten spülmaschinenfesten Fototassen.

Wenn Sie auf der Suche nach einem außerordentlichen Andenken, z.B. für Geschäfts- und „normale“ Freunde, oder auch für Sie selbst suchen, so schauen Sie doch bitte im Shop vorbei, um etwas Passendes zu finden. Auch Anregungen nehme ich gerne auf.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihr

Peter Wild

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