Die Wehrkonzeption der Kanonenburg Nanstein 1522

Machtdemonstration im Herzen des sickingischen Streubesitzes
Gründe der militärischen Aufrüstung des Nanstein

Wie im Kapitel Geschichte kompakt ausgeführt, wurde der Nanstein um 1518  zur Kanonenburg ausgebaut.

Was waren die Beweggründe?

    1. Im Westen des Reiches an Grenznähe zum aufstrebenden Frankreich gelegen, hatte der Nanstein und damit sein Besitzer eine strategische Bedeutung für das Reich, was die Stellung Sickingens beim Kaiser stärkte.
    2. Nanstein lag geografisch im Zentrum des sickingischen Streubesitzes.
      Es bot sich an, den Nanstein als Verbindungsglied im Herzen der Herrschaft zu stärken.
    3. Die wichtige Handelsstraße von Worms über Kaiserslautern nach Metz lag dem Nanstein sozusagen “zu Füßen”.  Eine strategisch wichtige Position.
    4. Franz von Sickingen hatte die Miteigner (Gemeiner) am Nanstein bis 1518 herausgekauft und konnte nun über die Burg frei verfügen.
    5. Franz von Sickingen hatten die finanziellen Mittel, seine Machtposition durch Wehrbauten noch zu vergrößern.
Gesamtanlage des Nanstein von 1520 Quelle: Foto des in der Sterbekammer Sickingens auf Burg Nanstein ausgestellten Modells

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