Grundriss der Burg Drachenfels

Die Burg Drachenfels erstreckt sich entlang und auf einem etwa 150 langen Felsenriff des Wasgau bei Busenberg. Ein um 1500 überbauter Halsgraben trennte A Westfelsen und B Ostfelsen.

  1. Burgweg
  2. Zerstörtes äußeres Burgtor am Ostzwinger, untere Gewändesteine sind erhalten
  3. Ringmauer der Unterburg, 7m hoch mit rundbogiger Öffnung, möglicherweise zu einem Hurdenkranz
  4. Ostzwinger mit 7m langem Mauerrest im NO
  5. Wuchtiger Torturm mit Torgasse und Torhalle; heute dreigeschossig und noch 17m hoch.
  6. Flachgewölbter Treppenerker an Westseite des Turms mit Schlitzscharte (keine Kapelle , so wie auf Trifels)
  7. Ehemalige Reitertreppe, heute mit Stufen ergänzter Aufgang vom Torturm in den Burghof der südlichen Unterburg
  8. Burghof der südlichen Unterburg
  9. Flankierungsturm, heute noch dreigeschossig , 7 x 9m, Mauerstärke 2m
  10. Westbau der Unterburg, unterkellert. Tür träge Jahreszahl 1515
  11. Kleiner Zwischenhof.
  12. Ostbau der Unterburg. Im Keller: Burgbrunnen
  13. Nischen in der Felswand, möglicherweise Wandschränke der an die Felswand heranreichenden Gebäude
  14. Verbindungsweg am Felsfuß, an mehreren Stellen mit Pforten sperrbar, vermutlich innerhalb der Gebäude 10 + 12 verlaufend
  15. Ostterrasse (Zwischenebene), ehemals mit Holzgebäuden bebaut
  16. Östliche Felstreppe des Ostfelsens, bei Felskammer (22) endend
  17. Westliche Felstreppe des Ostfelsens, an 3 Stellen verriegelbar
  18. Felskammer, in die die Treppe mündet. Diente vmtl. als Wachstube
  19. Felsbank an der Südwestkante des Ostfelsens, ehemals 4 kleine Gebäude tragend . Darunter mehrere in den Fels getriebene Felskammern, teilweise für Geschützstellungen nach Süden
  20. Felsplateau westlich des Aufsatzfelsens
  21. Aufsatzfelsen; wegen seiner bizarren Felsform heute als “Backenzahn” oder “Drachenkopf” bezeichnet. Oben mit wannenförmiger Zisterne
  22. Aufsatzfelsen, 12m hoch, an Ostseite mit rechteckiger Zisterne
  23. Ritzzeichnung eines Drachens an der östlichen Grabenwand
  24. Halsgraben zwischen Ost- und Westfelsen, ab 1500 überbaut
  25. Sog. “Geschützrondell” mit mehreren Geschützscharten für Kaliber bis 24-Pfund, aber auch Kleingeschütze und Handwaffen
  26. Flankierungsturm mit Maulscharte bei ehemaligem zweiten Zugang zur Burg
  27. Mauerzug
  28. Reste eines kleinen Gebäudes mit tonnengewölbten Kellergeschoss
  29. Reste eines runden kleinen Treppenspindel-Turms zur Oberburg des Westfelsens
  30. Kleine Felskammer
  31. Plateau für Gebäude am Fuße des hier glatt abgeschlagenen Westfelsens
  32. Felsentreppen durch Tunnel zur Oberburg auf dem Westfelsen, dahinter Felskammern
  33. Reste einer Felsentreppe
  34. Zisterne in Form einer Wanne an der Schmalseite des Westfelsens
  35. Große rechteckiger Zisterne unterhalb der Ostkante des Westfelsens, jedoch außerhalb der umfriedeten Burganlage
  36. Felsterrasse östlich des Aufsatzfelsens, früherr mit Fachwerkbauten bebaut
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