Grundrisss der Burg Hohenecken

Das Hohenecker Burgareal misst weitläufig mit Zwinger in der Länge etwa 120 Meter und um 70 Meter in der Breite. Die Oberburg steht auf einem 60 Meter langen, 45 Meter breiten und etwa 5 Meter hohen Sandsteinfelsen, das die Gestalt eines Hufeisens hat.

Grundriss Hohenecken mit Zahlen

Nördlicher Zugangsweg

  1. Halsgraben, heute im Bereich von (6) verfüllt
  2. Felsbarriere mit Plattform, sozusagen eine zweite Schildmauer. Die Plattform könnte als mögliche Stellung für kleine Geschütze getaugt haben.
  3. Diagonaler Felsdurchbruch /-gang aus der Zeit des 2. Weltkriegs
  4. Felskammer in der Felsbarriere aus der Erbauerzeit
  5. Reste des Haupttorbaus aus dem 16. Jahrhundert mit Wappenstein von 1560. Ehemals mit Zugbrücke.
  6.  Zum Burghof der Unterburg erweiterter, innerer (älterer) Halsgraben
  7. Langgezogenes, ehemaliges Dienstgebäude des 16. Jhdts. mit aus Bruchsteinen aufgemauerter Giebelwand
  8.  Platz des stauferzeitlichen Zugangs  zur Burg, heute vollständig verschwunden
  9. Fundamentreste eines quadratischen Flankierungsturmes, Reste der südlichen Zwingermauer,
  10. Mauerreste der nördlichen Zwingermauer; Zwinger
  11. Ehemalige Zwingeranlage auf planiertem Felsgrund
  12. 25m breite, noch 11m hohe und 2,5m dicke Schildmauer mit Buckelquaderverkleidung zur Feldseite an den Eckkanten und im oberen Drittel. Innen aus glattquadrigem Mauerwerk.
  13. Fünfeckiger Bergfried; 1688 stark zerstört; überragt die Schildmauer um 9 Meter; Spitze in die Schildmauer zur Feinseite gedreht; sein Mauerwerk ist nicht mit Schildmauer verzahnt.
  14. Aufgang zur Oberbug mit verschwundener Toranlage
  15. Burgbrunnen mit moderner Ummauerung, heute zugeschüttet
  16. Zweigeteilter Palasbau; zahlreiche Fenster unterschiedlicher Form, Aborterker; Im Kellergeschoss Lichtschlitze, nutzbar auch als Handwaffenscharte
  17. Polygoner Westtrakt (Anfang 14. Jhdt); wegen Kaminen häufig als “Küchenbau” bezeichnet; nicht unterkellert; stark beschädigt. 2017 Restaurierungsarbeiten.
  18. Südtrakt: Gotisches Wohngebäude, im 16. Jhdt. baulich verändert, Fenster teilweise zugesetzt
  19. Ehemaliger polygonaler Renaissance Treppenturm (um 1560); heute völlig abgegangen
  20. Schmaler oberer Hof
  21. Neuzeitliche Treppe zur Oberburg. Dort wird der Platz der mittelalterlichen Kapelle vermutet.

 

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