Grundriss der Hardenburg

Das Hardenburger Burgareal misst etwa 180 Meter in der Länge und 90 Meter in der Breite. Es hat die Gestalt eines unregelmäßigen Fünfecks. Der heute vorzufindende Baubestand bildet den letzten Ausbau im 17. Jahrhundert ab. Ältere Bauteile wurden bei der Aufrüstung zur Kanonenfestung und Wohnschloss ersetzt, so dass sich von der stauferzeitlichen Anlage des 13. Jh. nur noch wenige Reste erhalten haben.

Bezeichnung der Bauelemente

  1. Äußerer (jüngerer) Halsgraben
  2. Nördlicher Zugangsweg
  3. Westbollwerk
  4. Mittelalterlicher (jüngerer) Halsgraben, um 1550 überbaut
  5. Verbindungsbau “Große Kommunikation” auf 3 Ebenen
  6. Halsgrabenüberbauung: “Große Kommunikation” oder “Verbindungsbau” genannt

    Hofebene: tonnengewölbte Durchfahrt mit fensterlosen Funktionsräumen

    Darüber: Wohn- und Funktionsräume, erreichbar über abgegangene Treppenspindel
  7. Vorhof, ehemals ein rechteckiger Torzwinger
  8. “Gefängnisturm” mit dem Verließ auf unterster Ebene sowie 2 darüber liegenden Geschützebenen
  9. Schmiede mit 2 großen Kanonenscharten. An der Südseite: Mauerreste des zweiten Vortores
  10. Torrondell : Beherbergt heute das Informationszentrum und die Kasse
  11. 18m lange Durchfahrt in den Inneren Burghof, darüber: Großer Saalbau
  12. Gewölbter Raum (heute nicht mehr zugänglich), darüber: Großer Saalbau
  13. Wohn- und Funktionsbauten auf dem überbauten Kernfelsen (Oberburg)
  14. UG:      Gewölbekeller mit Küche, Rauchabzug und großer Schießscharte 

    1.OG:   Weitere Funktionsräume (Bäckerei, Badstube) sowie Schießscharten
  15. Sog. “Fassschrottür”, der Abgang zum Vorrats- und Weinkeller, darüber im
    1.OG: “Kleiner Saal”
  16. Ehemaliger Fachwerkbau, nördlich davon: Aufgang zur Oberburg
  17. Renaissance Treppenturm mit Mönchskopf (Spottbild)
  18. Sog. “Marstall”, der tatsächlich aber ein Wohngebäude war
  19. Innerer Burghof (Maße 35 x 36m), mittig ein Brunnen mit neuzeitlicher Einfassung
  20. Gästehaus mit Nord- und Südgiebelwand
  21. “Kugelturm” (“Dicker Turm”) – ein Rondell mit 2 Geschützebenen und großen Kanonenscharten
  22. Abgang zum sog, “Kleiner Ausfallgarten”, ehemals Zwinger
  23. Poterne (Ausfallpforte)
  24. Rechteckiger “Großer Ausfallgarten” (vormals Unterburg mit kleinen Wohn- und Funktionsbauten , Maße 67 x 22m)
  25. “Münze”, ein Vorwerk mit 2 flankierenden Rondellen für Pulverwaffen
  26. “Lustgarten” von 1587 (Maße 52 x 63m), vormals Vorburg
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