Falkenburg (Pfalz)

Hoch über Wilgartswiesen wurde die Falkenburg im 13. Jh. erbaut (Eigene Rekonstruktion)
Wohnbauten mit Keller und einem Verbindungsgang aus Südosten
Heute findet sich nur noch wenig aufgehendes Mauerwerk in der Oberburg

Kurzinfo

Die Ruine der alten Reichsveste Falkenburg im LK Südwestpfalz gehört zu den stauferzeitlichen Felsenburgen. Der Zeitpunkt ihrer Erbauung ist unklar, erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1246. Durch Verpfändung gelangte die Reichsburg im frühen 14. Jh. in den Besitz des Leininger Grafen Friedrich V. und 1379 zur Hälfte an Kurpfalz. Durch Erbschaft übernahm das Haus Pfalz-Zweibrücken den kurpfälzer Anteil. 1427 wurde die Teilung der Burg beurkundet und genauestens beschrieben. Aus dieser Urkunde wissen wir einiges vom Baubestand der spätmittelalterlichen Falkenburg. Sie überstand Bauernkrieg und 30jährigen Krieg unbeschadet. Erobert wurde die Falkenburg 1680 durch französische Truppen von Montclar, die bei ihrem Abzug im selben Jahr die Anlage sprengten. 

Die Anlage besteht aus einer schmalen Unterburg mit an den Fels angelehnter mehrstöckiger Bebauung und einer etwa 11 m breiten, 60m langen Oberburg auf einem 20 m hohen überhängenden Felsen. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Zisternen und einen Brunnen gesichert. Von der Burg ist nur noch wenig aufgehendes Mauerwerk verblieben.

 

Lage

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